Am vergangenen Wochenende war unser Team auf Kneipentour in der Innenstadt unterwegs. In verschiedenen Bars und Lokalen haben wir Flyer ausgelegt und das Gespräch mit Gästen und Mitarbeitenden gesucht – unser zentrales Thema dabei: Aufklärung über K.-o.-Tropfen.
K.-o.-Tropfen sind geruchs- und geschmacklose Substanzen, die heimlich in Getränke oder Speisen gemischt werden, um Menschen willenlos und wehrlos zu machen. Die Wirkung tritt meist nach 10 bis 20 Minuten ein und kann von Schwindel oder Übelkeit bis hin zu Bewusstlosigkeit reichen. Betroffene erinnern sich oft später an nichts mehr. Deshalb ist Prävention besonders wichtig.
Wir haben über Schutzmöglichkeiten informiert – etwa, Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen, keine offenen Drinks von Fremden anzunehmen und aufeinander zu achten. Auch die Bedeutung von schnellem medizinischem Handeln bei Verdacht auf K.-o.-Tropfen stand im Mittelpunkt: Nur wenige Stunden lang lassen sich die Substanzen im Körper nachweisen.
Viele Menschen erzählten uns, dass sie bereits für das Thema sensibilisiert sind. Gleichzeitig waren sich alle einig, dass es ein hochaktuelles Thema bleibt und Aufmerksamkeit sowie gegenseitige Unterstützung unverzichtbar sind. Besonders ein zufälliges Gespräch mit einer Betroffenen von K.-o.-Tropfen hat uns noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig Aufklärung und schnelles Handeln in solchen Situationen sind.
Einige kannten auch den WEISSEN RING noch nicht – so dass wir auch auf unsere Hilfsangebote im Allgemeinen aufmerksam machen konnten. Die Reaktionen waren durchweg positiv: Viele Menschen zeigten sich offen, interessiert und äußerten ihre Dankbarkeit. Die Wertschätzung und freundlichen Worte haben uns sehr in unserem Engagement bestärkt.